Vermietung - mit und ohne Mietpreis

Beispiele

Es folgen Beispiele für den Vermietung von Dingen unter Privatnutzern des Netzwerks als auch von Geschäftskunden an Privatnutzer. Allgemein gilt: es übergibt jemand etwas (gegen Bezahlung) dem anderen zur temporären Nutzung. Es steht dem Vermieter eines Gegenstandes frei, dafür Miete zu erheben. Die Kosten für die Nutzung des Schließfaches fallen unabhängig davon an.

Vorteil für den Vermieter: Der Prozeß der Übergabe des Gegenstandes muss nicht in seiner Privatwohnung stattfinden. Der Vermietung basiert auf einem Fixpreis. Der Vermieter erhält sofort die Miete.

Vorteil für den Mieter: er kann den Gegenstand auch außerhalb sonst üblicher Geschäfts- und privater Besuchszeiten entgegennehmen. Er muss eventuell nicht so weit fahren, wenn ein Depot zur Übergabe in der Mitte der Beteiligten genutzt wurde.

Mit Entgegennahme des Gegenstandes erfolgt die sofortige Bezahlung der Dienstleistung.

Keine Grenzen

Es gibt nichts, was nicht verliehen werden kann. Sobald jemand etwas derzeitig nicht nutzt, kann es verliehen werden.

Beispiel Universität

Kommilitonen übergeben teure Lehrbücher etc. anderen Kommilitonen zur temporären Nutzung. Kommilitonen sehen sich nicht jeden Tag, denn sie besuchen ein gemeinsames Seminar an einem Wochentag, aber die restlichen Wochentage sehen sie sich nicht. So erhält jedoch der Kommilitone noch vor dem Wochenende sein Lehrbuch. Der Sender der Materialien kann beruhigt ins Wochenende fahren.

Eine Lehrkraft teilt über die Zeppobox Lehrmaterial bzw. Kopien an mehrere Studenten aus.

Die Universitäten spielen eine wichtige Rollen für die Nutzergruppe der Eearly Adopters.

Sonderfall Vermietung

Dieses Anwendungsgebiet ist ein Sonderfall. Wenn es von den Nutzern angenommen wird, wird es das lokale Internet revolutionieren. Es wird die Bewohner einer Gegend über ihre Gegenstände zusammenführen. Ein Zeppobox-Depot wird dann zur Keimzelle eines lokalen sozialen Netzwerkes - dem Internet der Dinge.

Der Laminatschneider von Herrn Schmidt oder das rote Kleid in Größe 36 in Utes Boutique. Bei diesen bestimmten Exemplaren ist es also wichtig, neben dem Besitzer auch den aktuellen Aufenthaltsort des Dings zu wissen. Das Ding muss nicht immer beim Besitzer sein. Wo ein Ding sich aktuell befindet ist egal, Hauptsache ist, dass der letzte Nutzer des Dings identifiziert und adressiert werden kann. Beim Zeppobox-Netzwerk ist der letzte Empfänger eines Dings bekannt und kann kontaktiert werden.

Das Zeppobox-Netzwerk in seiner Gesamtheit besteht aus vielen lokalen Internets der Dinge.

Einnahmequelle ID-Etikett

Für Zeppobox gäbe es die Möglichkeit, Etiketten bzw. RFID-Chips auf Bestellung für die Gegenstände, die vermietet werden sollen, herzustellen - gegen Bezahlung. Dieses Etikett verknüpft den Übergabeprozess mit genau einem bestimmten Gegenstand. Keiner sollte sagen können, bei meinem Übergabeprozeß war kein Laminatschneider, sondern ein Regenschirm im Fach enthalten.

Framework für Ideen

Das Zeppobox-Netzwerk ist ein Framework. Keiner kann heute schon sagen, wie kreativ dieses Framework angenommen wird - insbesondere bei Gegenständen, die getracet (verfolgt) werden können. Es könnte sein, dass sich ein gewerblicher Vermieter findet, der sich den Mietpreis mit dem Privatanbieter teilt und dafür die Pflege und Lagerhaltung etc. übernimmt.

Denkbar wäre es auch, dass dieser gewerbliche Vermieter auch die Pflege und Aufsicht über ein Zeppobox-Depot übernimmt.